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5. April 2010 – 1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite

Feiert Hertha doch noch das Wunder von der Spree?

Die schon abgeschriebenen Berliner haben sich durch den 4. Auswärtssieg in dieser Saison eindrucksvoll zurückgemeldet und dürfen weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen. Zwar sind die Hauptstädter nach dem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den 1. FC Köln weiterhin Letzter, konnten den Rückstand zum Relegationsrang aber auf drei Punkte verkürzen.

Raffael bringt Alte Dame auf Siegerstraße

Die Kölner, bei denen Nationalspieler Lukas Podolski nach seiner Bauchmuskelzerrung wieder mit von der Partie war, begannen die Begegnung sehr engagiert, erspielten sich bis auf eine gute Chance von Milivoje Novakovic, der einen groben Schnitzer von Hertha-Keeper Jaroslav Drobny nicht nutzen konnte (2.), aber keine zwingenden Möglichkeiten. In der Folge verlor das Spiel immer mehr an Fahrt, da auch die Berliner im Vorwärtsgang zu harmlos waren. Wie aus dem Nichts heraus nutzte der Brasilianer Raffael einen Abpraller zum Führungstreffer der Gäste (25.). Stürmer Adrian Ramos war zuvor mit einem Schuss an Mohamad hängen geblieben. Sekunden vor der Halbzeitpause war erneut Raffael nach einem Durcheinander in der Kölner Hintermannschaft zur Stelle und staubte aus kurzer Distanz zum 2:0-Pausenstand ab (45.+1.).

Podolski verletzt sich erneut

Die zweite Halbzeit lief zunächst vollkommen Ereignislos ab, ehe Lukas Podolski nach einer Viertelstunde verletzt ausgewechselt werden musste. Es kam allerdings noch viel schlimmer für die Geißböcke, weil Innenverteidiger Youssef Mohamad nach einer Notbremse gegen Ramos von Schiri Peter Gagelmann die Rote Karte sah und demnächst fehlen wird. Den verursachten Freistoß von der Strafraumgrenze verwandelte Cicero zum 3:0-Endstand (75.). Zu allem Überfluss musste auch Zoran Tosic drei Minuten vor Schluss mit Gelb-Rot vorzeitig den Platz verlassen. Man darf gespannt sein, ob die Berliner das Wunder von der Spree doch noch schaffen, angesichts des bevorstehenden Mammutprogramms – die kommenden Gegner sind der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Schalke 04, Bayer Leverkusen und Bayern München – sicher nicht einfach werden wird.

Manu für fussballfanseiten.de

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Feiert Hertha doch noch das Wunder von der Spree?

Die schon abgeschriebenen Berliner haben sich durch den 4. Auswärtssieg in dieser Saison eindrucksvoll zurückgemeldet und dürfen weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen. Zwar sind die Hauptstädter nach dem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den 1. FC Köln weiterhin Letzter, konnten den Rückstand zum Relegationsrang aber auf drei Punkte verkürzen.

Raffael bringt Alte Dame auf Siegerstraße

Die Kölner, bei denen Nationalspieler Lukas Podolski nach seiner Bauchmuskelzerrung wieder mit von der Partie war, begannen die Begegnung sehr engagiert, erspielten sich bis auf eine gute Chance von Milivoje Novakovic, der einen groben Schnitzer von Hertha-Keeper Jaroslav Drobny nicht nutzen konnte (2.), aber keine zwingenden Möglichkeiten. In der Folge verlor das Spiel immer mehr an Fahrt, da auch die Berliner im Vorwärtsgang zu harmlos waren. Wie aus dem Nichts heraus nutzte der Brasilianer Raffael einen Abpraller zum Führungstreffer der Gäste (25.). Stürmer Adrian Ramos war zuvor mit einem Schuss an Mohamad hängen geblieben. Sekunden vor der Halbzeitpause war erneut Raffael nach einem Durcheinander in der Kölner Hintermannschaft zur Stelle und staubte aus kurzer Distanz zum 2:0-Pausenstand ab (45.+1.).

Podolski verletzt sich erneut

Die zweite Halbzeit lief zunächst vollkommen Ereignislos ab, ehe Lukas Podolski nach einer Viertelstunde verletzt ausgewechselt werden musste. Es kam allerdings noch viel schlimmer für die Geißböcke, weil Innenverteidiger Youssef Mohamad nach einer Notbremse gegen Ramos von Schiri Peter Gagelmann die Rote Karte sah und demnächst fehlen wird. Den verursachten Freistoß von der Strafraumgrenze verwandelte Cicero zum 3:0-Endstand (75.). Zu allem Überfluss musste auch Zoran Tosic drei Minuten vor Schluss mit Gelb-Rot vorzeitig den Platz verlassen. Man darf gespannt sein, ob die Berliner das Wunder von der Spree doch noch schaffen, angesichts des bevorstehenden Mammutprogramms – die kommenden Gegner sind der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Schalke 04, Bayer Leverkusen und Bayern München – sicher nicht einfach werden wird.

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