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23. September 2010 – 2. Bundesliga, Aktuelles, News, Startseite

Union Berlin – Im Mittwochsspiel verliert Union gegen effektive Osnabrücker 1:4

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Patrick Kohlmann verliert der 1. FC Union Berlin mit 1:4 gegen den VfL Osnabrück. Am fünften Spieltag der 2. Bundesliga gelang den Köpenickern wiederholt kein Sieg in der Fremde. Das 4-3-3 – System, welches sich gegen Hertha bewährt hatte und auch in Niedersachsen zum Erfolg führen sollte, sah wie folg aus:

Glinker – Menz, Madouni, Göhlert, Kohlmann – Mattuschka, Peitz, Parensen (59. Ede) – Brunnemann (46. Kolk), Benyamina ( 46. Savran), Mosquera

12.500 Zuschauer in der beinahe ausverkauften Osnatel-Arena mussten nicht lange auf ein erstes Ausrufezeichen warten. Dominic Peitz wagte sich nach sechs Minuten aus seiner defensiven Mittelfeldposition in Richtung des gegnerischen Strafraums und fackelte nach Anspiel von Kapitän Torsten Mattuschka nicht lange. Seinem Strich aus 25 Metern fehlte aber die Genauigkeit. Schon früh zeigten die Berliner ihre breite Brust, mit mehr Ballbesitz und sicherem Passspiel ließ man den Gegner in der Anfangsphase laufen. In der 18. Minute war es dann aber Osnabrücks Heidrich, der sich über rechts durchsetzte und den Ball neben den Pfosten ins Tor setzte. Union arbeitete engagiert weiter, konnte aber keine echten Chancen kreieren. Wie aus dem nichts dann der Ausgleich: Patrick Kohlmann bekommt den Ball auf der linken Seite und gewinnt das Laufduell gegen Siegert. Seinem Schuss aus dreißig Metern kann Keeper Tino Berbig nichts entgegensetzten, das Geschoss schlägt im Winkel ein. Aus dem Ausgleich tankte Union in der Folge Selbstbewusstsein und zeigte viel Laufbereitschaft. Offensiv entstand aber nichts Zwingendes, anders die Gastgeber. Diese, bekanntermaßen gefährlich bei Standards, nutzen die sich bietenden Chancen mit eiskalter Effektivität. Durch Oliver Stang gelang Osnabrück, in das Aufbäumen Unions hinein, nach einem Freistoß noch vor der Pause die erneute Führung (39.) zum 2:1- Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt begann Uwe Neuhaus mit frischem Personal. Santi Kolk und Halil Savran kamen für Björn Brunnemann und Karim Benyamina. Union tat sich lange schwer mit den auf Konter lauernden Osnabrückern. Im Angriffsspiel der Osnabrücker war insgesamt mehr Schwung. Nur sporadisch kamen die Berliner vor das Tor der Gastgeber, das jedoch gefährlich. Nach feiner Kombination zwischen Chinedu Ede und Torsten Mattuschka hält Osnabrücks Berbig den VfL im Spiel. Ede trifft den bereits geschlagenen Schlussmann an der Fußspitze und vergibt aus wenigen Metern (60.). Doch anstatt auszugleichen, kam es für Union noch dicker: Adler wird von Hansen bedient und netzt in Ruhe zum 3:1 ein (75.). Union musste nun aufmachen, um den letzten vermeintlichen Strohhalm zu ergreifen und lief in der 91. Spielminute in einen Bilderbuchkonter. Der eingewechselte Andersen vollendet aus 18 Metern, nachdem er sich gegen zwei Berliner durchsetzen konnte. 4:1 lautet das Endergebnis in einem Spiel, mit dem Trainer Uwe Neuhaus nach dem Abpfiff naturgemäß nicht zufrieden sein konnte.

„Das war nach vorn zu wenig, man sieht, warum es derzeit nicht reicht bei uns. Wir hatten beim Stand von 2:1 eine 100%ige durch Chinedu, wenn der rein geht läuft es nochmal anders. Uns fehlt das Durchsetzungsvermögen, um den Ball mit Urgewalt über die Linie zu drücken. Dass zum Ende des Spiels Räume entstehen ist klar. Mit 3:1 war die Partie für uns gelaufen. Das Spiel hat einen verdienten Sieger gefunden. Bis Sonntag müssen wir uns schnell sammeln und gegen Duisburg wieder zur gewohnten Heimstärke finden“, so ein enttäuschter Uwe Neuhaus.

Quelle: Union Berlin

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Union Berlin – Im Mittwochsspiel verliert Union gegen effektive Osnabrücker 1:4

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Patrick Kohlmann verliert der 1. FC Union Berlin mit 1:4 gegen den VfL Osnabrück. Am fünften Spieltag der 2. Bundesliga gelang den Köpenickern wiederholt kein Sieg in der Fremde. Das 4-3-3 – System, welches sich gegen Hertha bewährt hatte und auch in Niedersachsen zum Erfolg führen sollte, sah wie folg aus:

Glinker – Menz, Madouni, Göhlert, Kohlmann – Mattuschka, Peitz, Parensen (59. Ede) – Brunnemann (46. Kolk), Benyamina ( 46. Savran), Mosquera

12.500 Zuschauer in der beinahe ausverkauften Osnatel-Arena mussten nicht lange auf ein erstes Ausrufezeichen warten. Dominic Peitz wagte sich nach sechs Minuten aus seiner defensiven Mittelfeldposition in Richtung des gegnerischen Strafraums und fackelte nach Anspiel von Kapitän Torsten Mattuschka nicht lange. Seinem Strich aus 25 Metern fehlte aber die Genauigkeit. Schon früh zeigten die Berliner ihre breite Brust, mit mehr Ballbesitz und sicherem Passspiel ließ man den Gegner in der Anfangsphase laufen. In der 18. Minute war es dann aber Osnabrücks Heidrich, der sich über rechts durchsetzte und den Ball neben den Pfosten ins Tor setzte. Union arbeitete engagiert weiter, konnte aber keine echten Chancen kreieren. Wie aus dem nichts dann der Ausgleich: Patrick Kohlmann bekommt den Ball auf der linken Seite und gewinnt das Laufduell gegen Siegert. Seinem Schuss aus dreißig Metern kann Keeper Tino Berbig nichts entgegensetzten, das Geschoss schlägt im Winkel ein. Aus dem Ausgleich tankte Union in der Folge Selbstbewusstsein und zeigte viel Laufbereitschaft. Offensiv entstand aber nichts Zwingendes, anders die Gastgeber. Diese, bekanntermaßen gefährlich bei Standards, nutzen die sich bietenden Chancen mit eiskalter Effektivität. Durch Oliver Stang gelang Osnabrück, in das Aufbäumen Unions hinein, nach einem Freistoß noch vor der Pause die erneute Führung (39.) zum 2:1- Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt begann Uwe Neuhaus mit frischem Personal. Santi Kolk und Halil Savran kamen für Björn Brunnemann und Karim Benyamina. Union tat sich lange schwer mit den auf Konter lauernden Osnabrückern. Im Angriffsspiel der Osnabrücker war insgesamt mehr Schwung. Nur sporadisch kamen die Berliner vor das Tor der Gastgeber, das jedoch gefährlich. Nach feiner Kombination zwischen Chinedu Ede und Torsten Mattuschka hält Osnabrücks Berbig den VfL im Spiel. Ede trifft den bereits geschlagenen Schlussmann an der Fußspitze und vergibt aus wenigen Metern (60.). Doch anstatt auszugleichen, kam es für Union noch dicker: Adler wird von Hansen bedient und netzt in Ruhe zum 3:1 ein (75.). Union musste nun aufmachen, um den letzten vermeintlichen Strohhalm zu ergreifen und lief in der 91. Spielminute in einen Bilderbuchkonter. Der eingewechselte Andersen vollendet aus 18 Metern, nachdem er sich gegen zwei Berliner durchsetzen konnte. 4:1 lautet das Endergebnis in einem Spiel, mit dem Trainer Uwe Neuhaus nach dem Abpfiff naturgemäß nicht zufrieden sein konnte.

„Das war nach vorn zu wenig, man sieht, warum es derzeit nicht reicht bei uns. Wir hatten beim Stand von 2:1 eine 100%ige durch Chinedu, wenn der rein geht läuft es nochmal anders. Uns fehlt das Durchsetzungsvermögen, um den Ball mit Urgewalt über die Linie zu drücken. Dass zum Ende des Spiels Räume entstehen ist klar. Mit 3:1 war die Partie für uns gelaufen. Das Spiel hat einen verdienten Sieger gefunden. Bis Sonntag müssen wir uns schnell sammeln und gegen Duisburg wieder zur gewohnten Heimstärke finden“, so ein enttäuschter Uwe Neuhaus.

Quelle: Union Berlin

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