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Union Berlin: Sieg verdient – aber nicht geholt: Union unterliegt in Cottbus 1:2

Die Zweitligasaison 2012/2013 ist zu Ende und im letzten Spiel ging es für den 1. FC Union Berlin zum Berlin-Brandenburg-Duell beim FC Energie Cottbus. Personell mit dem letzten Aufgebot angereist unterlagen die Eisernen in einer überlegen geführten Partie mit 1:2. Cottbus konnte so im letzten Moment aus eigener Kraft die Abstiegsrelegation vermeiden. Union agierte wie gewohnt im 4 – 4 – 2 mit Raute:

Höttecke – Pfertzel (70. Madouni), Menz, Göhlert, Kohlmann – Karl – Belaid (57. Zoundi), Ede – Mattuschka – Terodde, Silvio (75. Zoundi)

Nur noch vier Spieler nahmen Platz auf der Ersatzbank von Union. Schuld daran: die gestern erlittene Trainingsverletzung von Michael Parensen, der mit angebrochener Rippe passen musste und das zeitgleich stattfindende Spiel der U23, die bei Brandenburg-Süd mit 3:1 gewann. Neben Ahmed Madouni, Patrick Zoundi und Christian Stuff fand sich überraschend auch Jan Glinker am Spielfeldrand wieder. Den Stammtorhüter plagten Magen-Darm-Probleme, so dass Marcel Höttecke zwischen die Pfosten rückte.

Angefeuert von gut 4.000 Anhängern übernahm Union sofort das Kommando im Stadion der Freundschaft. Hinten sicher stehend kombinierten sich die ganz in schwarz spielenden Berliner durch das Mittelfeld und beschäftigten die Gastgeber pausenlos. Nahezu nichts zu sehen hingegen von Cottbus – die übergroße Nervosität war den Lausitzern in jeder Sekunde anzumerken. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit der Eisernen blieben klare Torchancen eher Mangelware. Zu umständlich wurden die Angriffe ausgespielt, je näher man dem gegnerischen Strafraum kam. In Minute 41 war es jedoch soweit: Daniel Ziebig konnte Simon Terodde im Strafraum nur per Foul bremsen, Schiedsrichter Christian Dingert zeigte auf den Punkt. Torsten Mattuschka, Unions, Standardschütze Nr. 1, verzichtete wie angekündigt und überließ Markus Karl den Strafstoß. Dieser verwandelte sicher unten rechts, doch noch bevor er zum Jubel abdrehen konnte, wurde er vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Angeblich waren mehrere Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen – Betonung auf angeblich! Alle Diskussionen halfen nichts, der Versuch musste wiederholt werden und landete prompt an der Latte. So ging es höchst glücklich für Energie Cottbus und mit aufgebrachten Union-Spielern in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Union weiter mit spielerischen Vorteilen, Cottbus jetzt aber etwas kämpferischer. Unions Anhang präsentierte sich derweil als unermüdlicher Chor, der ein unglaubliches Repertoire an Liedern zum Besten gab. Mitten hinein in die Feierlaune auf den Rängen des Gästebereiches gelang Cottbus völlig überraschend die 1:0-Führung. Daniel Adlung traf ins lange Eck (59.) und der Jubel seiner Mannschaftskollegen zeigte den Grad der Erleichterung. Nur zwei Minuten später war es damit jedoch schon wieder vorbei. Chindeu Ede erzielte den hochverdienten Ausgleich – per Kopfball (61.) Die Angst war zurück, Union drückte weiter und als Patrick Kohlmann im Cottbuser Strafraum von den Beinen geholt wurde, hätte ein weiterer Strafstoß wohl niemanden verwundert. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Christian Dingert blieb stumm. Beinahe im Gegenzug gab er jedoch Freistoß für Cottbus unmittelbar an der Strafraumgrenze der Eisernen. Dimitar Rangelov nutzte die Chance und schoss seine Mannschaft erneut in Führung (73.). Diese Führung konnten die Cottbuser mit viel Glück ins Ziel retten und sich selbst damit die Relegation ersparen. Groß die Erleichterung in der Lausitz – ungetrübt die Feierlaune beim Union-Anhang nach einer tollen Saison. Ein letztes Mal wurde zusammen mit den Spielern gefeiert, die ein weiteres starkes Match geliefert hatten und sich damit auch die Anerkennung ihres Trainer verdient hatten: „Glückwunsch an Energie. Glückwunsch aber auch an meine Mannschaft, die noch mal ein richtig gutes Spiel gemacht hat, obwohl wir schon seit Wochen im Niemandsland der Tabelle stehen. Ich möchte mich bedanken bei meinen Spielern für eine gute Saison. Wir haben unsere Ziele erreicht, wir haben uns weiterentwickelt – jetzt ist es Zeit, den Urlaub zu genießen.

Bevor es jedoch in den Urlaub geht, verabschiedet sich Union mit zwei Freundschaftsspielen von den Anhängern. Jeweils zur 100-Jahr-Feier der Vereine gastieren die Eisernen am kommenden Mittwoch (9. Mai, 18 Uhr) bei Eintracht Miersdorf / Zeuthen und am kommenden Sonnabend (12. Mai, 14 Uhr) beim SV Friedrichshagen.

Quelle: Union Berlin

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Union Berlin: Sieg verdient – aber nicht geholt: Union unterliegt in Cottbus 1:2

Die Zweitligasaison 2012/2013 ist zu Ende und im letzten Spiel ging es für den 1. FC Union Berlin zum Berlin-Brandenburg-Duell beim FC Energie Cottbus. Personell mit dem letzten Aufgebot angereist unterlagen die Eisernen in einer überlegen geführten Partie mit 1:2. Cottbus konnte so im letzten Moment aus eigener Kraft die Abstiegsrelegation vermeiden. Union agierte wie gewohnt im 4 – 4 – 2 mit Raute:

Höttecke – Pfertzel (70. Madouni), Menz, Göhlert, Kohlmann – Karl – Belaid (57. Zoundi), Ede – Mattuschka – Terodde, Silvio (75. Zoundi)

Nur noch vier Spieler nahmen Platz auf der Ersatzbank von Union. Schuld daran: die gestern erlittene Trainingsverletzung von Michael Parensen, der mit angebrochener Rippe passen musste und das zeitgleich stattfindende Spiel der U23, die bei Brandenburg-Süd mit 3:1 gewann. Neben Ahmed Madouni, Patrick Zoundi und Christian Stuff fand sich überraschend auch Jan Glinker am Spielfeldrand wieder. Den Stammtorhüter plagten Magen-Darm-Probleme, so dass Marcel Höttecke zwischen die Pfosten rückte.

Angefeuert von gut 4.000 Anhängern übernahm Union sofort das Kommando im Stadion der Freundschaft. Hinten sicher stehend kombinierten sich die ganz in schwarz spielenden Berliner durch das Mittelfeld und beschäftigten die Gastgeber pausenlos. Nahezu nichts zu sehen hingegen von Cottbus – die übergroße Nervosität war den Lausitzern in jeder Sekunde anzumerken. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit der Eisernen blieben klare Torchancen eher Mangelware. Zu umständlich wurden die Angriffe ausgespielt, je näher man dem gegnerischen Strafraum kam. In Minute 41 war es jedoch soweit: Daniel Ziebig konnte Simon Terodde im Strafraum nur per Foul bremsen, Schiedsrichter Christian Dingert zeigte auf den Punkt. Torsten Mattuschka, Unions, Standardschütze Nr. 1, verzichtete wie angekündigt und überließ Markus Karl den Strafstoß. Dieser verwandelte sicher unten rechts, doch noch bevor er zum Jubel abdrehen konnte, wurde er vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Angeblich waren mehrere Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen – Betonung auf angeblich! Alle Diskussionen halfen nichts, der Versuch musste wiederholt werden und landete prompt an der Latte. So ging es höchst glücklich für Energie Cottbus und mit aufgebrachten Union-Spielern in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Union weiter mit spielerischen Vorteilen, Cottbus jetzt aber etwas kämpferischer. Unions Anhang präsentierte sich derweil als unermüdlicher Chor, der ein unglaubliches Repertoire an Liedern zum Besten gab. Mitten hinein in die Feierlaune auf den Rängen des Gästebereiches gelang Cottbus völlig überraschend die 1:0-Führung. Daniel Adlung traf ins lange Eck (59.) und der Jubel seiner Mannschaftskollegen zeigte den Grad der Erleichterung. Nur zwei Minuten später war es damit jedoch schon wieder vorbei. Chindeu Ede erzielte den hochverdienten Ausgleich – per Kopfball (61.) Die Angst war zurück, Union drückte weiter und als Patrick Kohlmann im Cottbuser Strafraum von den Beinen geholt wurde, hätte ein weiterer Strafstoß wohl niemanden verwundert. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Christian Dingert blieb stumm. Beinahe im Gegenzug gab er jedoch Freistoß für Cottbus unmittelbar an der Strafraumgrenze der Eisernen. Dimitar Rangelov nutzte die Chance und schoss seine Mannschaft erneut in Führung (73.). Diese Führung konnten die Cottbuser mit viel Glück ins Ziel retten und sich selbst damit die Relegation ersparen. Groß die Erleichterung in der Lausitz – ungetrübt die Feierlaune beim Union-Anhang nach einer tollen Saison. Ein letztes Mal wurde zusammen mit den Spielern gefeiert, die ein weiteres starkes Match geliefert hatten und sich damit auch die Anerkennung ihres Trainer verdient hatten: „Glückwunsch an Energie. Glückwunsch aber auch an meine Mannschaft, die noch mal ein richtig gutes Spiel gemacht hat, obwohl wir schon seit Wochen im Niemandsland der Tabelle stehen. Ich möchte mich bedanken bei meinen Spielern für eine gute Saison. Wir haben unsere Ziele erreicht, wir haben uns weiterentwickelt – jetzt ist es Zeit, den Urlaub zu genießen.

Bevor es jedoch in den Urlaub geht, verabschiedet sich Union mit zwei Freundschaftsspielen von den Anhängern. Jeweils zur 100-Jahr-Feier der Vereine gastieren die Eisernen am kommenden Mittwoch (9. Mai, 18 Uhr) bei Eintracht Miersdorf / Zeuthen und am kommenden Sonnabend (12. Mai, 14 Uhr) beim SV Friedrichshagen.

Quelle: Union Berlin

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