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2. März 2010 – 2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite

2. Bundesliga: die Sonntagspartien im Überblick

Am vergangenen Sonntag wurden ab 13.30 Uhr drei Partien des 24. Spieltags der 2. Bundesliga ausgetragen, hierbei handelte es sich um die Begegnungen zwischen FC St. Pauli : DSC Arminia Bielefeld, Karlsruher SC : 1. FC Kaiserslautern und Rot Weiss Ahlen : 1. FC Union Berlin. In diesem Artikel könnt Ihr Spielberichte zu den jeweiligen Duellen nachlesen.

FC St. Pauli verliert Boden im Aufstiegskampf

Der FC St. Pauli bleibt nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Arminia Bielefeld auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg und musste den 2. Tabellenplatz an den FC Augsburg abgeben. Die Arminen konnten dank des dritten Siegs im vierten Spiel zu den oberen Tabellenplätzen aufschließen und liegen nur noch drei Punkte hinter St. Pauli.

Die Gäste aus Bielefeld waren über die gesamte erste Hälfte hinweg die bessere Mannschaft. Sie agierten aus einer stabilen Abwehr heraus und kamen durch schnell vorgetragene Konter zu einigen gefährlichen Situationen. So hatten sie durch Pavel Fort die erste gute Chance der Partie, aber er traf nach schöner Vorarbeit von Christopher Katongo den Ball nur mit der Fußspitze, sodass dieser knapp am linken Pfosten vorbeirollte (11.). Fünf Minuten später waren es wieder Katongo und Fort, die die Hintermannschaft der Hamburger durcheinanderwirbelten, FC-Keeper Matthias Hein warf sich jedoch todesmutig auf das Leder und begrub es unter sich (16.). In der 33. Minute war jedoch kein “Kiezkicker” in der Lage eine wunderbare Kombination von Fort und Giovanni Federico zu unterbinden, sodass Federico aus zehn Metern mit links erfolgreich war.

Nach dem Pausentee änderte sich die Partie komplett, denn St. Pauli drückte nun mit aller Gewalt auf den Ausgleich und schnürte die Gäste in der eigenen Hälfte ein. Ein gefährlicher Schuss von Bastian Oczipka konnte gerade noch abgeblockt werden (49.), Marius Ebbers brachte aus fünf Metern nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball (64.) und auch Matthias Lehmann scheiterte mit einem Freistoß-Kracher aus 25 Metern an Torwart Eilhoff (75.). Die Schlussphase war von vielen Fouls und Karten geprägt, so sah FC-Spieler Florian Lechner in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote-Karte wegen wiederholtem Foulspiels (90.+3.), ein Tor wollte allerdings nicht mehr fallen, sodass es beim verdienten Sieg der Bielefelder blieb.

FCK dreht Spiel gegen Karlsruhe

Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern konnte sich am Sonntag im Südwest-Derby beim Karlsruher SC mit 3:1 (0:1) durchsetzen und eilt mit großen Schritten Richtung Aufstieg ins Oberhaus. Mittlerweile beträgt der Abstand zum Relegationsplatz schon sieben Punkte, zum 4. Platz sind es gar zehn Zähler. Der SC bleibt nach der Niederlage als Tabellendreizehnter (27 Punkte) weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.

Im Gegensatz zum Wetter begann die Partie alles andere als stürmisch, denn beide Teams tasteten sich erst einmal im Mittelfeld ab, sodass es zu Beginn zu keiner nennenswerten Chance kam. Die erste gute Möglichkeit der Partie kam erst nach 43. Minuten zustande, nachdem Macauley Chrisantus von der rechten Seite flach nach innen gepasst hatte und Gaétan Krebs den Ball aufs Tor schoss. FCK-Torwart Tobias Sippel hatte die Kugel erst im Nachfassen unter Kontrolle. Flankengeber Chrisantus machte es Sekunden vor der Pause besser, als er nach einem Konter über Serhat am zweiten Pfosten frei zum Schuss kam und zu seinem 3. Saisontor einnetzte (45.).

Die “Roten Teufel” begannen die zweite Hälfte deutlich schwungvoller und erzielten mit der ersten eigenen Chance des Spiels gleich den Ausgleich. Alexander Bugera brachte eine Ecke auf den ersten Pfosten, wo Bilek auf Jendrisek verlängerte und dieser den Ball zu seinem 10. Saisontor über die Linie drückte (56.). Kurz danach hatte der Torschütze gleich zwei Mal das 2:1 auf dem Fuß (58./59.), den ersten Versuch konnte er nicht kontrollieren, beim zweiten Versuch scheiterte er an Miller. Lautern wurde danach von Minute zu Minute gefährlicher und hatte durch einen Freistoß von Alexander Bugera (64.) und einen 16-Meter-Kracher von Sidney Sam (76.) noch weitere gute Chancen. In der 79. Minute gelang dem eingewechselten Lakic dann endlich der erlösende Treffer zum 2:1, in der Nachspielzeit machte der Kroate mit seinem vierten Saisontreffer dann alles klar (90.+2.). Insgesamt ein vollkommen verdienter Sieg der Lauterer.

Ahlen darf weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen

Tabellenschlusslicht Rot Weiss Ahlen darf sich nach einem verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg über drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg freuen und hat nun nur noch vier Punkte Rückstand zum Relegationsplatz. Der 1. FC Union Berlin dümpelt nach der Niederlage weiterhin mit 34 Punkten im Mittelfeld der Tabelle herum.

Im Ahlener Wersestadion kamen beide Teams auf tiefem Boden nur schleppend in die Partie, Berlin bestimmte aber über weite Strecken das Geschehen. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff war kein wirkliches Highlight zu verzeichnen, in der 41. Minute verwandelte Ollé Ollé einen Freistoß aus 23 Metern direkt ins Tor der Gäste. Der Schuss war mit Sicherheit nicht unhaltbar, Torwart Glinker wurde durch das zweimalige auftupfen des Balles aber so irritiert, dass er danebengriff. Berlin blieb trotz des 0:1-Rückstandes das bessere Team und kam durch Mattuschka fast zum Ausgleich, der traf den Ball jedoch nicht richtig (45.). 120 Sekunden nach dieser Riesenchance machte Mattuschka aber wieder alles gut, als er einen an Mosquera verschuldeten Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte (45.+2.).

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch und wollten unbedingt in Führung gehen. Chancen waren nun auf beiden Seiten vorhanden, aber Ahlen war das glückliche Team, das in der 56. Minute nach einem Freistoß durch Baldo Di Gregorio mit 2:1 in Front ging. Nur fünf Minuten später schien die Entscheidung gefallen zu sein, aber ein Rechtsschuss von Momar N’Diaye klatschte an den Pfosten, rollte über die Torlinie und ging vom anderen Pfosten wieder zurück ins Spiel (61.). Berlin hatte wahnsinniges Glück, dass der Ball nicht ins Tor trudelte. In der 67. Minute sah Kapitän Daniel Göhlert zu allem Überfluss auch noch die Gelb-Rote-Karte und wurde frühzeitig zum Duschen geschickt. Bitter für Ahlen: N’Diaye zog sich bei der Attacke von Göhlert einen Wadenbeinbruch zu und wird die nächste Zeit verletzt ausfallen! Die Gastgeber hatten durch das 2:1 Selbstvertrauen getankt und gelangten durch Nils-Ole Books 1. Saisontor zur endgültigen Entscheidung. Zwar gelang Hüzeyfe Dogan nach einem Eckball in der Nachspielzeit noch der Anschlusstreffer zum 2:3 (90.+1.), da Ahlen in der Defensive aber clever stand bliebt es beim verdienten Sieg des Tabellenletzten.

Manu für fussballfanseiten.de

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2. Bundesliga: die Sonntagspartien im Überblick

Am vergangenen Sonntag wurden ab 13.30 Uhr drei Partien des 24. Spieltags der 2. Bundesliga ausgetragen, hierbei handelte es sich um die Begegnungen zwischen FC St. Pauli : DSC Arminia Bielefeld, Karlsruher SC : 1. FC Kaiserslautern und Rot Weiss Ahlen : 1. FC Union Berlin. In diesem Artikel könnt Ihr Spielberichte zu den jeweiligen Duellen nachlesen.

FC St. Pauli verliert Boden im Aufstiegskampf

Der FC St. Pauli bleibt nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Arminia Bielefeld auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg und musste den 2. Tabellenplatz an den FC Augsburg abgeben. Die Arminen konnten dank des dritten Siegs im vierten Spiel zu den oberen Tabellenplätzen aufschließen und liegen nur noch drei Punkte hinter St. Pauli.

Die Gäste aus Bielefeld waren über die gesamte erste Hälfte hinweg die bessere Mannschaft. Sie agierten aus einer stabilen Abwehr heraus und kamen durch schnell vorgetragene Konter zu einigen gefährlichen Situationen. So hatten sie durch Pavel Fort die erste gute Chance der Partie, aber er traf nach schöner Vorarbeit von Christopher Katongo den Ball nur mit der Fußspitze, sodass dieser knapp am linken Pfosten vorbeirollte (11.). Fünf Minuten später waren es wieder Katongo und Fort, die die Hintermannschaft der Hamburger durcheinanderwirbelten, FC-Keeper Matthias Hein warf sich jedoch todesmutig auf das Leder und begrub es unter sich (16.). In der 33. Minute war jedoch kein “Kiezkicker” in der Lage eine wunderbare Kombination von Fort und Giovanni Federico zu unterbinden, sodass Federico aus zehn Metern mit links erfolgreich war.

Nach dem Pausentee änderte sich die Partie komplett, denn St. Pauli drückte nun mit aller Gewalt auf den Ausgleich und schnürte die Gäste in der eigenen Hälfte ein. Ein gefährlicher Schuss von Bastian Oczipka konnte gerade noch abgeblockt werden (49.), Marius Ebbers brachte aus fünf Metern nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball (64.) und auch Matthias Lehmann scheiterte mit einem Freistoß-Kracher aus 25 Metern an Torwart Eilhoff (75.). Die Schlussphase war von vielen Fouls und Karten geprägt, so sah FC-Spieler Florian Lechner in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote-Karte wegen wiederholtem Foulspiels (90.+3.), ein Tor wollte allerdings nicht mehr fallen, sodass es beim verdienten Sieg der Bielefelder blieb.

FCK dreht Spiel gegen Karlsruhe

Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern konnte sich am Sonntag im Südwest-Derby beim Karlsruher SC mit 3:1 (0:1) durchsetzen und eilt mit großen Schritten Richtung Aufstieg ins Oberhaus. Mittlerweile beträgt der Abstand zum Relegationsplatz schon sieben Punkte, zum 4. Platz sind es gar zehn Zähler. Der SC bleibt nach der Niederlage als Tabellendreizehnter (27 Punkte) weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.

Im Gegensatz zum Wetter begann die Partie alles andere als stürmisch, denn beide Teams tasteten sich erst einmal im Mittelfeld ab, sodass es zu Beginn zu keiner nennenswerten Chance kam. Die erste gute Möglichkeit der Partie kam erst nach 43. Minuten zustande, nachdem Macauley Chrisantus von der rechten Seite flach nach innen gepasst hatte und Gaétan Krebs den Ball aufs Tor schoss. FCK-Torwart Tobias Sippel hatte die Kugel erst im Nachfassen unter Kontrolle. Flankengeber Chrisantus machte es Sekunden vor der Pause besser, als er nach einem Konter über Serhat am zweiten Pfosten frei zum Schuss kam und zu seinem 3. Saisontor einnetzte (45.).

Die “Roten Teufel” begannen die zweite Hälfte deutlich schwungvoller und erzielten mit der ersten eigenen Chance des Spiels gleich den Ausgleich. Alexander Bugera brachte eine Ecke auf den ersten Pfosten, wo Bilek auf Jendrisek verlängerte und dieser den Ball zu seinem 10. Saisontor über die Linie drückte (56.). Kurz danach hatte der Torschütze gleich zwei Mal das 2:1 auf dem Fuß (58./59.), den ersten Versuch konnte er nicht kontrollieren, beim zweiten Versuch scheiterte er an Miller. Lautern wurde danach von Minute zu Minute gefährlicher und hatte durch einen Freistoß von Alexander Bugera (64.) und einen 16-Meter-Kracher von Sidney Sam (76.) noch weitere gute Chancen. In der 79. Minute gelang dem eingewechselten Lakic dann endlich der erlösende Treffer zum 2:1, in der Nachspielzeit machte der Kroate mit seinem vierten Saisontreffer dann alles klar (90.+2.). Insgesamt ein vollkommen verdienter Sieg der Lauterer.

Ahlen darf weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen

Tabellenschlusslicht Rot Weiss Ahlen darf sich nach einem verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg über drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg freuen und hat nun nur noch vier Punkte Rückstand zum Relegationsplatz. Der 1. FC Union Berlin dümpelt nach der Niederlage weiterhin mit 34 Punkten im Mittelfeld der Tabelle herum.

Im Ahlener Wersestadion kamen beide Teams auf tiefem Boden nur schleppend in die Partie, Berlin bestimmte aber über weite Strecken das Geschehen. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff war kein wirkliches Highlight zu verzeichnen, in der 41. Minute verwandelte Ollé Ollé einen Freistoß aus 23 Metern direkt ins Tor der Gäste. Der Schuss war mit Sicherheit nicht unhaltbar, Torwart Glinker wurde durch das zweimalige auftupfen des Balles aber so irritiert, dass er danebengriff. Berlin blieb trotz des 0:1-Rückstandes das bessere Team und kam durch Mattuschka fast zum Ausgleich, der traf den Ball jedoch nicht richtig (45.). 120 Sekunden nach dieser Riesenchance machte Mattuschka aber wieder alles gut, als er einen an Mosquera verschuldeten Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte (45.+2.).

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch und wollten unbedingt in Führung gehen. Chancen waren nun auf beiden Seiten vorhanden, aber Ahlen war das glückliche Team, das in der 56. Minute nach einem Freistoß durch Baldo Di Gregorio mit 2:1 in Front ging. Nur fünf Minuten später schien die Entscheidung gefallen zu sein, aber ein Rechtsschuss von Momar N’Diaye klatschte an den Pfosten, rollte über die Torlinie und ging vom anderen Pfosten wieder zurück ins Spiel (61.). Berlin hatte wahnsinniges Glück, dass der Ball nicht ins Tor trudelte. In der 67. Minute sah Kapitän Daniel Göhlert zu allem Überfluss auch noch die Gelb-Rote-Karte und wurde frühzeitig zum Duschen geschickt. Bitter für Ahlen: N’Diaye zog sich bei der Attacke von Göhlert einen Wadenbeinbruch zu und wird die nächste Zeit verletzt ausfallen! Die Gastgeber hatten durch das 2:1 Selbstvertrauen getankt und gelangten durch Nils-Ole Books 1. Saisontor zur endgültigen Entscheidung. Zwar gelang Hüzeyfe Dogan nach einem Eckball in der Nachspielzeit noch der Anschlusstreffer zum 2:3 (90.+1.), da Ahlen in der Defensive aber clever stand bliebt es beim verdienten Sieg des Tabellenletzten.

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