- 28. März 2015Gerhard Ahrens neues Buch - "Fußballmärchen geträumt..... und wie sie wahr wurden" Weiter gehts... Fortsetzung vom 25.03.2015 Wie kommt der…
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Fussballbücher
Gerhard Ahrens neues Buch – „Fußballmärchen geträumt….. und wie sie wahr wurden“
Weiter gehts… Fortsetzung vom 25.03.2015
Wie kommt der Hannoveraner Gerhard Ahrens überhaupt in die Pfalz?

Seit Jahren schon werden Bilder und Berichte von mir zusammengestellt. Die Erlebnisse die ich in den Kriegsjahren und später dann mit der Waltermannschaft hatte, waren so extrem und heute wegen der damaligen Zustände fast nicht mehr nachvollziehbar, dass ich es schade finde, wenn man alles vergessen würde, was uns nach dem furchtbaren Kriegsgeschehen alles erwartete. Am Ende meines Buches werde ich darauf noch einmal genauer eingehen.
Fritz Walter und seine Kameraden aus der Walter-Elf waren für mich mein Ziel und was ich mir einmal im Leben vorgenommen habe, das wurde auch zu Ende gebracht. So war es mit meiner Handels-Schule und der anschließenden Ausbildung als Baustoffkaufmann. Mit 17 Jahren spielte ich bei Fortuna Oberg bereits in der ersten Mannschaft. Zwei Jugend-Meisterschaften hatte ich schon hinter mir. Außerdem die Führerscheine 1,2 und 3 – was konnte mir da schon in Lautern passieren? Ich war auf alles vorbereitet.
In den großen Ferien 1948 fuhren wir zu zweit mit dem Fahrrad zum Bodensee. Meine Heimat zwischen Hannover und Braunschweig gelegen im Kreis Peine war ja fast ein Katzensprung bis dahin. Aber wir schafften es über Kassel – Fulda – Würzburg – Stuttgart – Ravensburg. Große Enttäuschung bei der Ankunft in Friedrichshafen, da hat es Bindfäden geregnet und wir haben vom Bodensee nicht viel gesehen. Aber es wurde schnell wieder besser und es ging in Richtung Schaffhausen zum Rheinfall weiter. In Bad Säckingen die Berge hoch und dann durchs Glottertal bis an den Rhein. Zu dieser Zeit hatte der FCK sein erstes Spiel in Köln gegen Nürnberg um die erste Deutsche Meisterschaft nach dem fürchterlichen Kriegsgeschehen. Ganz gleich wo wir von Karlsruhe bis Koblenz am Rhein auch ankamen, überall wurde nur vom Fritz und seinen Kameraden erzählt. Unser Interesse hatte ein solches Ausmaß angenommen, dass wir noch auf der Heimfahrt über Köln und Dortmund in Richtung Hannover beschlossen, im nächsten Jahr in den großen Ferien uns Kaiserslautern anzusehen. „Kappi“Gerhard Brandes und ich.(jeder hatte seinen Spitznamen).

Eigentlich waren wir immer sechs unzertrennliche Freunde in Oberg, aber ich konnte nur zwei bewegen – Gerhard Brandes und Günter Vorholt mit mir auf dem Fahrrad nach Kaiserslautern zu fahren. Gerhard war bei der ersten Fahrt zum Bodensee schon dabei und Günter tat sich Anfangs noch Weh und hatte schnell Sonnenbrand auf dem Rücken.
Aber bevor alles richtig losging hatten wir noch ein Freundschaftsspiel mit der ersten Mannschaft in der Nähe von Goslar am Harz auszutragen. Gerhard spielte ebenfalls in der ersten Mannschaft als Verteidiger und ich auf Halblinks. Wie es meistens so ist, wenn man etwas vor hat, dann wird einem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich holte mir beim Spiel eine Leistenzerrung. Ein Zurück gab es für mich nicht. Also linkes Bein an die Fahrradpendale gebunden und ab in Richtung Kassel. Das Bein hatte sich über Nacht gut erholt und dann über Marburg, Gießen, Frankfurt, Ludwigshafen, Neustadt nach Kaiserslautern.
Die Wälder und Burgen auf der Fahrt von Neustadt zum Betzenberg und dann der herrliche Blick vom Stadion auf (mehr …)
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