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4. April 2011 – 2. Bundesliga, Aktuelles, News, Startseite

Union Berlin – Befreiungsschlag! Union siegt in Oberhausen mit 2:0

Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot ging es für Union an diesem Wochenende nach Oberhausen. Verletzungsbedingt fehlten erneut Christian Stuff und Santi Kolk. Darüber hinaus musste Union-Trainer Uwe Neuhaus auch die gesperrten Patrick Kohlmann (5. Gelbe), John Jairo Mosquera (Gelb-Rot) und Torsten Mattuschka (Rot) ersetzen. Der Kapitän ließ es sich jedoch nicht nehmen und begleitete die Mannschaft ins Stadion Niederrhein.

Uwe Neuhaus reagierte auf das Fehlen seines Regisseurs mit einer einfachen Lösung: er ließ die zentrale Position im offensiven Mittelfeld zumindest nominell unbesetzt und schickte seine Mannschaft mit Doppelsechs, zwei schnellen Außen und zwei Stürmern auf das Feld:

Höttecke – Menz, Rauw, Madouni, Parensen (82. Thomik) – Peitz, Göhlert – Brunnemann (67. Quiring), Ede (82. Younga-Mouhani) – Benyamina, Savran

Von Beginn an versuchte Union, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Es gelang jedoch, trotz hoher Laufbereitschaft, kaum einmal, einen Angriff bis in die Spitze zu Ende zu spielen. Den finalen Pass konnten die Oberhausener letztlich immer unterbinden. Die selbsternannten „Malocher“ wirkten ihrerseits jedoch erheblich verunsichert. Einzig Mike Terranova knüpfte an seine immer recht gelungenen Auftritte gegen Union an und beschäftigte die Hintermannschaft der Eisernen nahezu im Alleingang. Seine aufmerksamen Bewacher gestatteten jedoch auch ihm keinen erfolgreichen Abschluss. Folgerichtig endete bei strömendem Regen die ereignisarme erste Halbzeit 0:0.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Union versuchte, das Spiel zu dominieren. Nach wenigen Minuten brachten jedoch die Oberhausener das Geschehen wieder unter Kontrolle. Am Ende standen 56 % Ballbesitz für die Heimelf zu Buche, doch daraus Kapital schlagen konnte sie nicht. Union blieb geduldig und beschäftigte die Oberhausener permanent. Entschieden wurde das Spiel schließlich durch zwei Standardsituationen. Ersatzkapitän Ahmed Madouni brach den Bann, als er in der 70. Minute den Ball nach einer zunächst abgewehrten Ecke von Chinedu Ede mit Vehemenz in die Maschen wuchtete.

RWO musste nun kommen und riskierte dabei, in einen Konter der Eisernen zu laufen. Ein solcher führte in der 84. Minute zu einem Freistoß von rechts. Der eingewechselte Paul Thomik servierte passgenau auf den Kopf von Dominic Peitz, der die Vorlage dankend verwertete und vor 5.527 Zuschauern für den 2:0 Endstand sorgte.

Die Erleichterung über den Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war riesig als Schiedsrichter Christian Leicher die Partie schließlich beendete. Typisch für die schwere Saison war jedoch, dass auch dieser Sieg teuer bezahlt werden musste. Michael Parensen erwischte es in der 82. erneut am bereits mehrfach verletzten linken Knie. Es scheint sich dabei um eine Innenbandverletzung zu handeln. Eine genauere Diagnose erfolgt morgen nach der ärztlichen Untersuchung.

Uwe Neuhaus war am Ende vor allem froh über die Punkte: „Es war sicher kein gutes Fußballspiel. Bis zum Tor hatte jede Mannschaft nur eine Chance. Wir hatten zu viel Angst, richtig nach vorne zu spielen, haben dafür in der zweiten Halbzeit geduldig auf Fehler des Gegners gewartet. Diese haben wir dann genutzt und das Spiel durch zwei Standards entschieden.“

Quelle: Union Berlin

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Union Berlin – Befreiungsschlag! Union siegt in Oberhausen mit 2:0

Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot ging es für Union an diesem Wochenende nach Oberhausen. Verletzungsbedingt fehlten erneut Christian Stuff und Santi Kolk. Darüber hinaus musste Union-Trainer Uwe Neuhaus auch die gesperrten Patrick Kohlmann (5. Gelbe), John Jairo Mosquera (Gelb-Rot) und Torsten Mattuschka (Rot) ersetzen. Der Kapitän ließ es sich jedoch nicht nehmen und begleitete die Mannschaft ins Stadion Niederrhein.

Uwe Neuhaus reagierte auf das Fehlen seines Regisseurs mit einer einfachen Lösung: er ließ die zentrale Position im offensiven Mittelfeld zumindest nominell unbesetzt und schickte seine Mannschaft mit Doppelsechs, zwei schnellen Außen und zwei Stürmern auf das Feld:

Höttecke – Menz, Rauw, Madouni, Parensen (82. Thomik) – Peitz, Göhlert – Brunnemann (67. Quiring), Ede (82. Younga-Mouhani) – Benyamina, Savran

Von Beginn an versuchte Union, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Es gelang jedoch, trotz hoher Laufbereitschaft, kaum einmal, einen Angriff bis in die Spitze zu Ende zu spielen. Den finalen Pass konnten die Oberhausener letztlich immer unterbinden. Die selbsternannten „Malocher“ wirkten ihrerseits jedoch erheblich verunsichert. Einzig Mike Terranova knüpfte an seine immer recht gelungenen Auftritte gegen Union an und beschäftigte die Hintermannschaft der Eisernen nahezu im Alleingang. Seine aufmerksamen Bewacher gestatteten jedoch auch ihm keinen erfolgreichen Abschluss. Folgerichtig endete bei strömendem Regen die ereignisarme erste Halbzeit 0:0.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Union versuchte, das Spiel zu dominieren. Nach wenigen Minuten brachten jedoch die Oberhausener das Geschehen wieder unter Kontrolle. Am Ende standen 56 % Ballbesitz für die Heimelf zu Buche, doch daraus Kapital schlagen konnte sie nicht. Union blieb geduldig und beschäftigte die Oberhausener permanent. Entschieden wurde das Spiel schließlich durch zwei Standardsituationen. Ersatzkapitän Ahmed Madouni brach den Bann, als er in der 70. Minute den Ball nach einer zunächst abgewehrten Ecke von Chinedu Ede mit Vehemenz in die Maschen wuchtete.

RWO musste nun kommen und riskierte dabei, in einen Konter der Eisernen zu laufen. Ein solcher führte in der 84. Minute zu einem Freistoß von rechts. Der eingewechselte Paul Thomik servierte passgenau auf den Kopf von Dominic Peitz, der die Vorlage dankend verwertete und vor 5.527 Zuschauern für den 2:0 Endstand sorgte.

Die Erleichterung über den Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war riesig als Schiedsrichter Christian Leicher die Partie schließlich beendete. Typisch für die schwere Saison war jedoch, dass auch dieser Sieg teuer bezahlt werden musste. Michael Parensen erwischte es in der 82. erneut am bereits mehrfach verletzten linken Knie. Es scheint sich dabei um eine Innenbandverletzung zu handeln. Eine genauere Diagnose erfolgt morgen nach der ärztlichen Untersuchung.

Uwe Neuhaus war am Ende vor allem froh über die Punkte: „Es war sicher kein gutes Fußballspiel. Bis zum Tor hatte jede Mannschaft nur eine Chance. Wir hatten zu viel Angst, richtig nach vorne zu spielen, haben dafür in der zweiten Halbzeit geduldig auf Fehler des Gegners gewartet. Diese haben wir dann genutzt und das Spiel durch zwei Standards entschieden.“

Quelle: Union Berlin

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Uwe Neuhaus reagierte auf das Fehlen seines Regisseurs mit einer einfachen Lösung: er ließ die zentrale Position im offensiven Mittelfeld zumindest nominell unbesetzt und schickte seine Mannschaft mit Doppelsechs, zwei schnellen Außen und zwei Stürmern auf das Feld:

Höttecke – Menz, Rauw, Madouni, Parensen (82. Thomik) – Peitz, Göhlert – Brunnemann (67. Quiring), Ede (82. Younga-Mouhani) – Benyamina, Savran

Von Beginn an versuchte Union, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Es gelang jedoch, trotz hoher Laufbereitschaft, kaum einmal, einen Angriff bis in die Spitze zu Ende zu spielen. Den finalen Pass konnten die Oberhausener letztlich immer unterbinden. Die selbsternannten „Malocher“ wirkten ihrerseits jedoch erheblich verunsichert. Einzig Mike Terranova knüpfte an seine immer recht gelungenen Auftritte gegen Union an und beschäftigte die Hintermannschaft der Eisernen nahezu im Alleingang. Seine aufmerksamen Bewacher gestatteten jedoch auch ihm keinen erfolgreichen Abschluss. Folgerichtig endete bei strömendem Regen die ereignisarme erste Halbzeit 0:0.

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RWO musste nun kommen und riskierte dabei, in einen Konter der Eisernen zu laufen. Ein solcher führte in der 84. Minute zu einem Freistoß von rechts. Der eingewechselte Paul Thomik servierte passgenau auf den Kopf von Dominic Peitz, der die Vorlage dankend verwertete und vor 5.527 Zuschauern für den 2:0 Endstand sorgte.

Die Erleichterung über den Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war riesig als Schiedsrichter Christian Leicher die Partie schließlich beendete. Typisch für die schwere Saison war jedoch, dass auch dieser Sieg teuer bezahlt werden musste. Michael Parensen erwischte es in der 82. erneut am bereits mehrfach verletzten linken Knie. Es scheint sich dabei um eine Innenbandverletzung zu handeln. Eine genauere Diagnose erfolgt morgen nach der ärztlichen Untersuchung.

Uwe Neuhaus war am Ende vor allem froh über die Punkte: „Es war sicher kein gutes Fußballspiel. Bis zum Tor hatte jede Mannschaft nur eine Chance. Wir hatten zu viel Angst, richtig nach vorne zu spielen, haben dafür in der zweiten Halbzeit geduldig auf Fehler des Gegners gewartet. Diese haben wir dann genutzt und das Spiel durch zwei Standards entschieden.“

Quelle: Union Berlin

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