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7. März 2011 – 2. Bundesliga, Aktuelles, News, Startseite

Union Berlin – Verlustreicher Punktgewinn

Union trotzt Aue ein 0:0 ab.

Es war mehr drin – oder auch weniger? Beide Trainer wussten nach dem Spiel nicht so recht, ob ihr Glas nun halbvoll oder halbleer war. Ein temporeiches und umkämpftes Spiel endete 0:0 und bot wenig wirklich aufregende Szenen. Betrachtet man Aues Heimbilanz vor diesem Spiel, kann man aber den Punkt für Union durchaus als gewonnen verbuchen. Nur zwei anderen Mannschaften war es zuvor gelungen, im Erzgebirgsstadion nicht geschlagen vom Platz gehen.

Stabilität schien auch zunächst die Priorität bei Uwe Neuhaus zu haben. Er schickte seine Mannschaft im 4 – 2 – 3 – 1 – System aufs Feld:

Höttecke – Thomik, Stuff (86. Rauw), Madouni, Parensen – Peitz, Göhlert – Kolk (79. Savran), Mattuschka, Ede (72. Brunnemann) – Mosquera

Union fand sofort ins Spiel und setzte, unterstützt von gut 3.000 mitgereisten Fans, die ersten offensiven Signale. Das gab offenbar die erhoffte Sicherheit, denn es gelang den Eisernen auch in der Folgezeit, das Geschehen weitgehend vom eigenen Strafraum wegzuhalten. Gefahr im Verzug ist bei Aue aber auch immer bei Standardsituationen – bis auf eine kleine Unsicherheit in der ersten Halbzeit hatte Union jedoch auch hier kaum Probleme.

Die erstaunliche Ratlosigkeit der Auer mit zunehmender Spielzeit konnte Union jedoch nicht in eigene Durchschlagskraft umwandeln. Zu viele Bälle versprangen auf dem steinharten und staubtrockenen Geläuf, zu viele Pässe kamen nicht an. In der Schlussphase wäre der Dreier beinahe doch noch gelungen, doch Christian Stuff brachte den aufsetzenden Ball aus 12 Metern nicht aufs Tor und Halil Savrans fulminanten Schuss aus spitzem Winkel klärte Aues Torwart Martin Männel mit einer Glanzparade.

Es blieb beim 0:0 und doch hatte Union zwei herbe Verluste zu beklagen. Zunächst sah Dominic Peitz nach einer scheinbar harmlosen Situation im Mittelfeld seine 10. Gelbe Karte und fehlt damit am kommenden Wochenende beim Spiel gegen den FC Augsburg. Noch schlimmer erging es Christian Stuff. Dem erneut souveränen Innenverteidiger lief unmittelbar vor Schluss Aues Najeh Braham von hinten in die Beine. Stuff fiel äußerst unglücklich auf die Schulter und musste mit einer Schultereckgelenksverletzung ausgewechselt werden. Er wird voraussichtlich sogar zwei bis drei Wochen fehlen.

Uwe Neuhaus haderte am Ende ein wenig mit dem nicht gut gelungenen Offensivspiel seiner Mannschaft, freute sich aber auch über den Punktgewinn:

„Wir waren sehr präsent und hatten eine gute Ordnung. Uns fehlte aber das notwendige Glück beim Abschluss und dem einen oder anderen Pass. In der 2. Halbzeit haben wir nicht mehr gut nach vorne gespielt und Aue hat mit den bekannten Tugenden dagegengehalten. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung – in meinen Augen ein 0:0 der besseren Art.“

Sein gegenüber Rico Schmitt sah das sehr ähnlich:

„Wir waren zunächst viel zu umständlich in der Vorwärtsbewegung und haben viel zu viele Kontakte gebraucht, um nach vorne zu kommen. In der zweiten Hälfte haben wir nachjustiert und es besser gemacht, auch mehr zweite Bälle geholt.“

Die Nachfrage eines Journalisten, ob denn an einen neuen Rasen gedacht sei, konterte er mit einem Verweis auf den nahenden Frühling: „Die hoffentlich bald einsetzenden wärmeren Temperaturen werden die Photosynthese wieder in Gang setzen und dann wird auch der eine oder andere Grashalm wieder wachsen.“

Für Union steht nun die Vorbereitung auf zwei wichtige Heimspiele an. Am kommenden Sonnabend gastiert Aufstiegsanwärter FC Augsburg im Stadion An der Alten Försterei. Bereits eine Woche später folgt Arminia Bielefeld.

Quelle: Union Berlin

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Union Berlin – Verlustreicher Punktgewinn

Union trotzt Aue ein 0:0 ab.

Es war mehr drin – oder auch weniger? Beide Trainer wussten nach dem Spiel nicht so recht, ob ihr Glas nun halbvoll oder halbleer war. Ein temporeiches und umkämpftes Spiel endete 0:0 und bot wenig wirklich aufregende Szenen. Betrachtet man Aues Heimbilanz vor diesem Spiel, kann man aber den Punkt für Union durchaus als gewonnen verbuchen. Nur zwei anderen Mannschaften war es zuvor gelungen, im Erzgebirgsstadion nicht geschlagen vom Platz gehen.

Stabilität schien auch zunächst die Priorität bei Uwe Neuhaus zu haben. Er schickte seine Mannschaft im 4 – 2 – 3 – 1 – System aufs Feld:

Höttecke – Thomik, Stuff (86. Rauw), Madouni, Parensen – Peitz, Göhlert – Kolk (79. Savran), Mattuschka, Ede (72. Brunnemann) – Mosquera

Union fand sofort ins Spiel und setzte, unterstützt von gut 3.000 mitgereisten Fans, die ersten offensiven Signale. Das gab offenbar die erhoffte Sicherheit, denn es gelang den Eisernen auch in der Folgezeit, das Geschehen weitgehend vom eigenen Strafraum wegzuhalten. Gefahr im Verzug ist bei Aue aber auch immer bei Standardsituationen – bis auf eine kleine Unsicherheit in der ersten Halbzeit hatte Union jedoch auch hier kaum Probleme.

Die erstaunliche Ratlosigkeit der Auer mit zunehmender Spielzeit konnte Union jedoch nicht in eigene Durchschlagskraft umwandeln. Zu viele Bälle versprangen auf dem steinharten und staubtrockenen Geläuf, zu viele Pässe kamen nicht an. In der Schlussphase wäre der Dreier beinahe doch noch gelungen, doch Christian Stuff brachte den aufsetzenden Ball aus 12 Metern nicht aufs Tor und Halil Savrans fulminanten Schuss aus spitzem Winkel klärte Aues Torwart Martin Männel mit einer Glanzparade.

Es blieb beim 0:0 und doch hatte Union zwei herbe Verluste zu beklagen. Zunächst sah Dominic Peitz nach einer scheinbar harmlosen Situation im Mittelfeld seine 10. Gelbe Karte und fehlt damit am kommenden Wochenende beim Spiel gegen den FC Augsburg. Noch schlimmer erging es Christian Stuff. Dem erneut souveränen Innenverteidiger lief unmittelbar vor Schluss Aues Najeh Braham von hinten in die Beine. Stuff fiel äußerst unglücklich auf die Schulter und musste mit einer Schultereckgelenksverletzung ausgewechselt werden. Er wird voraussichtlich sogar zwei bis drei Wochen fehlen.

Uwe Neuhaus haderte am Ende ein wenig mit dem nicht gut gelungenen Offensivspiel seiner Mannschaft, freute sich aber auch über den Punktgewinn:

„Wir waren sehr präsent und hatten eine gute Ordnung. Uns fehlte aber das notwendige Glück beim Abschluss und dem einen oder anderen Pass. In der 2. Halbzeit haben wir nicht mehr gut nach vorne gespielt und Aue hat mit den bekannten Tugenden dagegengehalten. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung – in meinen Augen ein 0:0 der besseren Art.“

Sein gegenüber Rico Schmitt sah das sehr ähnlich:

„Wir waren zunächst viel zu umständlich in der Vorwärtsbewegung und haben viel zu viele Kontakte gebraucht, um nach vorne zu kommen. In der zweiten Hälfte haben wir nachjustiert und es besser gemacht, auch mehr zweite Bälle geholt.“

Die Nachfrage eines Journalisten, ob denn an einen neuen Rasen gedacht sei, konterte er mit einem Verweis auf den nahenden Frühling: „Die hoffentlich bald einsetzenden wärmeren Temperaturen werden die Photosynthese wieder in Gang setzen und dann wird auch der eine oder andere Grashalm wieder wachsen.“

Für Union steht nun die Vorbereitung auf zwei wichtige Heimspiele an. Am kommenden Sonnabend gastiert Aufstiegsanwärter FC Augsburg im Stadion An der Alten Försterei. Bereits eine Woche später folgt Arminia Bielefeld.

Quelle: Union Berlin

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